Eröffnungsfeier der Stefan-Jäger-Gemäldeausstellung am 30.09.2026

Das Haus war voll und die Stimmung ausgezeichnet bei der gestrigen Eröffnung der Stefan-Jäger-Gemäldeausstellung im Haus der Donauschwaben in Sindelfingen!
 
Unser Vorstandsvorsitzender, Staatssekretär Raimund Haser MdL, begrüßte die Gäste in seiner Ansprache und dankte den Ehrengästen, unter ihnen dem Generalkonsul von Rumänien und dem Honorarkonsul von Brasilien in Stuttgart, den Vertreterinnen und Vertretern der Politik und des BDV, unseren Mitgliedern, dem Weltdachverband, den Landsmannschaften und den Heimatortsgemeinschaften sowie den Teammitgliedern des DZM.
 
Unser besonderer Dank gilt den Referenten des Stefan-Jäger-Archivs, Nikolaus Horn für seinen eindrucksvollen Vortrag zur Künstlerbiographie und Herwig Horn für die detaillierte Vorstellung und Interpretation der ausgestellten Werke. Mit ihrem Wissen und ihrer Leidenschaft haben sie Stefan Jäger, den „Maler des donauschwäbischen Lebens“, für alle Anwesenden erlebbar gemacht. Ihre Botschaft bleibt uns im Gedächtnis: „Die Menschen und ihre Welt sind vergangen. In den Werken Stefan Jägers aber leben sie weiter.“ Mit dieser Ausstellung sind wir dem Auftrag unseres Hauses nachgekommen: der zeitgemäßen Pflege unserer Erinnerungskultur und der Bewahrung des donauschwäbischen Kulturerbes.
 
Herzlichen Dank an alle, die gekommen sind und mit uns gefeiert haben, sowie an das Ministerium des Inneren, für Digitalisierung und Kommunen Baden-Württemberg für die Förderung.

Ist möglicherweise ein Bild von Text

Ist möglicherweise Kunst

 

Keine Fotobeschreibung verfügbar.

 

Keine Fotobeschreibung verfügbar.

Einladung: Stefan Jäger Ausstellung

Wir laden herzlich zur Eröffnungsfeier der Gemäldeausstellung des Banater Malers Stefan Jäger ein und freuen uns, Sie zu diesem besonderen Anlass im Haus der Donauschwaben begrüßen zu dürfen.

  • 30. September 2026 | 13 Uhr
  • Haus der Donauschwaben, Sindelfingen
  • Anmeldung bis zum 25. September 2026 an info@haus-donauschwaben.de

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Spurensuche über den Atlantik hinaus: Das Haus der Donauschwaben als Brücke zwischen den USA und Südosteuropa

Ende August begrüßten wir einen weitangereisten Besucher aus Los Angeles. Jacob Hambalek, Nachwuchswissenschaftler an der Universität Oxford und Nachfahre donauschwäbischer Aussiedler, machte sich gemeinsam mit seiner Ehefrau auf die Spuren seiner Vorfahren. Sein Weg führte zunächst nach Sindelfingen ins Haus der Donauschwaben, bevor ihre Reise weiter bis nach Kernei (Batschka) ging, dem heutigen Kljajicevo in Serbien, wo einst seine Vorfahren lebten.
 
Bei einer Führung durch unser Haus und im anregenden Gespräch danach zeigte er sich tief bewegt von der Geschichte der Donauschwaben, einem Stück seiner eigenen Familiengeschichte, das hier lebendig und greifbar wird. Er fühlte sich seinen Wurzeln an diesem Tag besonders verbunden.
 
Unser Dank gilt dem Arbeitskreis donauschwäbischer Familienforscher e. V. und besonders dem Familienforscher Joachim Reiter, der Jacob fachkundig bei seiner Ahnenforschung begleitet hat.
 
Wir freuen uns jetzt schon auf ein baldiges Wiedersehen mit Jacob, der uns dann gemeinsam mit weiteren Familienmitgliedern besuchen möchte.
 

Besuch der Kindertanzgruppe aus Großsanktnikolaus

Die Schülerinnen und Schüler aus Großsanktnikolaus (Rumänien) haben einen Schulrucksack voller Traditionen als Reisegepäck nach Sindelfingen mitgebracht. Die Kindertanzgruppe „Buntes Sträußchen“ der Nestor-Oprean-Schule war heute (21.07.2026) bei uns im Haus der Donauschwaben zu Gast, begleitet von Prof. Dr. Rainer Bendel sowie den Lehrerinnen Adina Talpos und Helena Comlosan.
 
Die Schülergruppe sang viele Lieder, trug Gedichte im schwowischen Dialekt vor und tanzte zu donauschwäbischer Blasmusik. Auch ein Einblick in die rumänische Tanztradition durfte dabei nicht fehlen. Mit ihrem Auftritt machte die Tanzgruppe die Tradition und kulturelle Vielfalt ihrer Heimat für verschiedene Generationen in Sindelfingen erlebbar.
 
Zum Abschluss holte die Gruppe das ganze Publikum mit auf die „Tanzfläche“, und kurzerhand wurde aus den Besuchern des HdD eine große Tanzgemeinschaft. Die gute Laune war im ganzen Saal zu spüren.
 
Diese besonderen Begegnungen zeigen, wie Kultur über Grenzen und Generationen hinweg verbindet. Wenn junge Menschen Traditionen mit Begeisterung pflegen, bleiben Geschichte, Sprache und Freundschaften lebendig.
 
Wir freuen uns jetzt schon auf den nächsten Besuch der rumänischen Tanzgruppe!

Mitbegründer der Deutschen Gemeinschaft – Landsmannschaft der Donauschwaben in Kroatien besucht das HdD

Im Rahmen seiner Studienreise in Deutschland besuchte uns gestern (den 14. Juli 2026) Herr Goran Beus Richembergh, Mitbegründer der Deutschen Gemeinschaft – Landsmannschaft der Donauschwaben in Kroatien und gewählter Vertreter der deutschen Minderheit in der Gespanschaft Zagreb. Seit Jahrzehnten setzt er sich für Menschen- und Minderheitenrechte in Kroatien und Europa ein, unter anderem in seinen früheren Funktionen als Abgeordneter des kroatischen Parlaments und als Vorsitzender des Unterausschusses für Minderheitenrechte des Europarates.
 
Mitgebracht hatte er ausgewählte eigene Publikationen zur Geschichte der Donauschwaben und der deutschen Minderheit in Kroatien, ein wertvolles Geschenk für unsere Bibliothek:
? „Deutsche, Österreicher und Kroaten“ (2010)
? „Die Deutschen in Zagreb und Umgebung im Laufe der Jahrhunderte“ (2021)
? „Bedeutende deutsche Persönlichkeiten in Kroatien und ihre Nachkommen“ (2022).
 
Zudem überreichte er uns aktuelle Ausgaben der zweisprachigen Zeitschrift „Deutsches Wort“ für unser Archiv, die als wichtigstes Publikationsorgan der deutschen Minderheit in Kroatien gilt und die er als Chefredakteur leitet.
 
Gemeinsame Kulturprojekte, Fördermöglichkeiten und die Zukunft der Donauschwaben in Kroatien standen im Mittelpunkt des Austauschs mit der Leiterin des Hauses der Donauschwaben, Dr. Violeta Bakia. Ein weiteres Thema war der Generationenwechsel, denn mit der kleiner werdenden Erlebnisgeneration wächst die Verantwortung, das kulturelle Erbe, die deutsche Sprache und die Traditionen an die jüngeren Generationen weiterzugeben.
Als Weltheimathaus verbindet das Haus der Donauschwaben Menschen aus unserer Gemeinschaft über Ländergrenzen hinweg. Die Pflege der Kontakte zu den Donauschwaben in ihren Herkunftsländern ist eine der zentralen Aufgaben unseres Hauses.
 
Wir danken Goran für den bereichernden Austausch und freuen uns auf eine vertiefte Zusammenarbeit.
 

Familienforscherin und eine der wenigen Zeitzeuginnen zu Besuch im Haus der Donauschwaben

 
 
Die 95-jährige Familienforscherin Wilhelmine Wier besuchte uns am Freitag, den 10. Juli 2026. Im Gespräch erzählte sie mit großem Enthusiasmus von ihrer Forschungsarbeit und ihrer Familiengeschichte. Als eine der wenigen noch lebenden Zeitzeuginnen schilderte sie eindrücklich, wie sie mit ihrer Familie aus Temerin nach Deutschland fliehen musste.
 
Besonders gefreut hat es uns, ihr zeigen zu können, dass ihr Buch „Die deutschen Familien von Temerin in der Batschka“ bis heute einen festen Platz in unserer Bibliothek hat. Schon in den 1990er-Jahren war sie mit einem Vortrag im Haus der Donauschwaben zu Gast, sodass ihr zweiter Besuch nach mehr als 30 Jahren für uns alle etwas Besonderes war.
 
Im Mittelpunkt des Austausches standen die Arbeit des Hauses der Donauschwaben sowie die Familienforschung. Gemeinsam mit unserer Kollegin Anita Villnow, Leiterin der Geschäftsstelle des Arbeitskreises donauschwäbischer Familienforscher e. V., sprach Frau Wier ausführlich über ihre genealogischen Recherchen und deren Bedeutung für die Bewahrung donauschwäbischer Familiengeschichten.
 
Wir danken Frau Wier und ihrer Familie herzlich für ihren Besuch und freuen uns auf ein Wiedersehen.